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© Johanna Fick
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Open-Access-Buch online erschienen

Ein jetzt im Springer Verlag erschienenes Buch fasst die Ergebnisse des Verbundprojekts „Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen Deutschlands“ zusammen.

Die Vorderseite des Buchs ist abgebildet
© Springer-Verlag

Mit der Ankunft vieler Geflüchteter in den Jahren 2015 und 2016 wurde Fluchtmigration und Integration auch in ländlichen Räumen zu einem wichtigen Thema. Allerdings verlief die Diskussion sehr holzschnittartig, weil es kaum empirische Forschungsergebnisse gab, die auf ländliche Räume Bezug nahmen. Als Reaktion darauf ist das Verbundforschungsprojekt entstanden. Es wurde im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung vom BMEL finanziert und am Thünen-Institut initiiert und geleitet (Dr. Peter Mehl) sowie koordiniert (Dr. Johanna Fick).

Mit am Verbund beteiligt und für Teilprojekte verantwortlich waren die TU Chemnitz (Prof. Dr. Birgit Glorius) und die Universitäten Erlangen-Nürnberg (Dr. Stefan Kordel) und Hildesheim (Prof. Dr. Hannes Schammann). Empirisch eingehend untersucht wurden acht ländliche Landkreise in den Bundesländern Bayern, Hessen, Niedersachsen und Sachsen.

Das Buch richtet sich an die wissenschaftliche Fachöffentlichkeit, nachdem bereits 2021 Empfehlungen aus dem Projekt für die Integrationspolitik in der Reihe „Thünen-Ratgeber“  veröffentlicht wurden. Das Buch ist frei zugänglich und kann insgesamt oder kapitelweise heruntergeladen werden. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-36689-6

Der Sammelband untergliedert sich in vier Teile und neun Kapitel.

Im einführenden Teil des Buches werden theoretische, konzeptionelle und methodische Grundlagen erläutert. 

Die Projektergebnisse sind im zweiten Teil aus den Perspektiven der verschiedenen Teilprojekte- dargestellt. Die einzelnen Kapitel behandeln integrationsrelevante Rahmenbedingungen, die Perspektive der Geflüchteten, die lokale Integrationspolitik und die Rolle der Aufnahmegesellschaft.

Im dritten Teil werden Schlüsselbereiche der Integration in ländlichen Räumen multiperspektivisch analysiert. Im Einzelnen geht es um das Bleibeverhalten der Geflüchteten, um die spezifisch ländlichen Problemkreise Erreichbarkeit und Alltagsmobilität sowie um das soziale Wohlbefinden der Geflüchteten als Haltefaktor.  
Der abschließende vierte Teil fasst zentrale Ergebnisse des Verbundforschungsprojekts zusammen und reflektiert dessen Erfahrungen im Hinblick auf zukünftige Forschungsbemühungen.

 

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