Wir haben drei verschiedene Methoden zur Messung des organischen Bodenkohlenstoffs an verschiedenen Standorten mit Landnutzungsänderung verglichen: Trennung nach Partikelgröße, thermische Fraktionierung und Infrarotspektroskopie. Die Studie zeigte, dass die kleine Tonfraktion den größten Teil des organischen Kohlenstoffs im Boden enthält und stärker als bisher angenommen von Landnutzungsänderungen betroffen ist, was sie sehr dynamisch macht. Die thermische Analysemethode zeigte, dass ein Teil des organischen Kohlenstoffs im Boden stabiler ist und weniger von Veränderungen beeinflusst wird. Die Infrarotmethode half bei der Vorhersage, wie sich der organische Kohlenstoff im Boden im Laufe der Zeit verändern könnte, und dessen Zusammensetzung stimmte gut mit der thermischen Stabilität überein. Obwohl jede Methode ihre Stärken und Grenzen hat, können sie doch ein umfassendes Verständnis der Dynamik des organischen Kohlenstoffs im Boden und seiner biogeochemischen Rolle vermitteln.


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